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1. platz: konzeptvergabe "auf dem lerchsfeld", gudensberg
wie fügt man sich mit einem mehrfamilienhaus in ein gebiet ein, welches sonst nur aus einfamilienhäusern besteht? diese frage bildet den ausgangspunkt für das konzept. dabei gab es für uns nur eine logische antwort: es müssen auch einfamilienhäuser sein – nur eben als mehrfamilienhaus. das schafft man, indem man einfamilienhäuser zusammenschiebt, übereinander stapelt und verdichtet. dadurch entstehen kleinteilig aufgebaute zeilen, die durch verspringende hoch- und tiefpunkte und leicht versetzte anordnung zu einer lebendigen, fast tänzerischen struktur werden. die verdichtung hat nicht nur ökologische vorteile, wie beispielsweise die minimierung von flächenverbrauch und das teilen von ressourcen, sondern schafft auch wohneinheiten, die einem klassischen einfamilienhaus in nichts nachstehen und sogar, unserer bescheidenen meinung nach, noch besser sind. denn abgesehen von den ökologischen vorteilen sind die einheiten dadurch alle gleich gut belichtet, bieten trotz höherer dichte ein maximum an privatsphäre und durch das teilen der kosten sind sie auch noch günstiger als ein vergleichbares einfamilienhaus mit gleichem standard. um verschiedenen lebensumständen und familienkonstellationen gerecht zu werden, haben wir dabei drei grundtypen entwickelt.
jahr: 2022
ausloberin: stadt gudensberg
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